Urban Mining in der Energiewende: Windkraft, Solarmodule und Batterien

Tagesschulung mit Praxisteil und Abendveranstaltung in Freiberg

Die Energiewende benötigt enorme Mengen an Rohstoffen. Windkraftanlagen, Solarmodule, Batteriespeicher und Elektrofahrzeuge enthalten große Mengen an Kupfer, Aluminium, Lithium, Nickel, Kobalt, Seltenen Erden und weiteren strategischen Materialien. Gleichzeitig entstehen in den kommenden Jahren neue Potenziale für Urban Mining und die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe aus ausgedienten Anlagen und Produkten.

Diese Weiterbildung vermittelt die Grundlagen, Herausforderungen und Chancen des Urban Mining in der Energiewende. Experten aus Wissenschaft, Industrie und Recyclingwirtschaft zeigen praxisnah, wie zukünftige Rohstoffkreisläufe gestaltet werden können.

Rahmendaten

  • Ort: Freiberg, Sachsen
  • Dauer: 1 Tag
  • Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen
  • Format: Expertenvorträge, Praxisteil, Diskussionen und Abendveranstaltung

Zielgruppe

  • Unternehmen der Energie- und Umweltwirtschaft
  • Recycling- und Entsorgungsunternehmen
  • Kommunen und öffentliche Einrichtungen
  • Planungs- und Ingenieurbüros
  • Fach- und Führungskräfte aus Industrie und Kreislaufwirtschaft
  • Forschungseinrichtungen und Start-ups

Inhalte der Weiterbildung

  • Rohstoffbedarf der Energiewende in Europa
  • Materialien in Windkraftanlagen, Solarmodulen und Batteriesystemen
  • Kritische Rohstoffe und Versorgungssicherheit
  • Urban Mining als zukünftige Rohstoffquelle
  • Recyclingtechnologien für Batterien und Photovoltaikmodule
  • Rückbau und Wiederverwertung von Windkraftanlagen
  • Kreislaufwirtschaft und neue Geschäftsmodelle
  • Politische und regulatorische Entwicklungen in Europa

Programm

09:00 Uhr – Begrüßung und Einführung

Vorstellung der Teilnehmer und Einführung in die Rolle von Urban Mining für die Energiewende und die europäische Rohstoffsicherung.

09:30 Uhr – Expertenvortrag 1: Rohstoffe der Energiewende

Überblick über den steigenden Bedarf an Kupfer, Lithium, Nickel, Kobalt, Aluminium, Silizium und Seltenen Erden für die Energiewende.

10:30 Uhr – Expertenvortrag 2: Urban Mining bei Windkraftanlagen

Materialzusammensetzung von Windkraftanlagen, Rückbaukonzepte, Recyclingpotenziale und zukünftige Herausforderungen.

11:30 Uhr – Expertenvortrag 3: Recycling von Solarmodulen und Batteriesystemen

Aktuelle Technologien zur Rückgewinnung wertvoller Materialien aus Photovoltaikanlagen und Energiespeichern.

12:30 Uhr – Mittagspause

Gemeinsames Mittagessen und Austausch mit Referenten und Teilnehmern.

Praxisteil

13:30 Uhr – Materialanalyse und Urban-Mining-Potenziale

Die Teilnehmer analysieren konkrete Beispiele aus den Bereichen Windkraft, Photovoltaik und Batteriespeicherung. Gemeinsam werden enthaltene Rohstoffe identifiziert und deren Recyclingpotenziale bewertet.

15:00 Uhr – Workshop: Entwicklung von Urban-Mining-Strategien

In Gruppenarbeiten werden Konzepte entwickelt, wie Unternehmen, Kommunen oder Regionen künftig von den Rohstoffpotenzialen der Energiewende profitieren können.

Themen sind unter anderem:

  • Regionale Rohstoffkreisläufe
  • Digitale Materialkataster
  • Rückbau- und Sammelsysteme
  • Wirtschaftliche Potenziale von Sekundärrohstoffen

16:30 Uhr – Präsentation der Ergebnisse

Vorstellung der Gruppenarbeiten und Diskussion mit den Experten.

17:30 Uhr – Expertenpanel

Diskussion zum Thema:
„Wie kann Urban Mining die Rohstoffversorgung der Energiewende sichern?“

19:00 Uhr – Abendveranstaltung und Networking/h4>
Genuss regionaler Spezialitäten und weiterführender fachlicher Austausch

22:00 Uhr – Ende der Veranstaltung

Leistungen

  • Teilnahme an allen Fachvorträgen
  • Seminarunterlagen
  • Persönliches Teilnahmezertifikat
  • Mittagessen, Getränke und Kaffeepausen
  • Teilnahme an der Abendveranstaltung inklusive Networking Dinner
  • Eine Übernachtung im EZ, mit Frühstück

Teilnahmegebühr

Frühbucherpreis bis zum 30.07.2026: 790 € zzgl. MwSt. pro Person
Regulärer Preis: 890 € zzgl. MwSt. pro Person

Bitte um frühzeitige Anmeldung

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt, um einen intensiven Wissenstransfer und einen persönlichen Austausch mit den Referenten zu gewährleisten.

Noch 12 Teilnehmerplätze verfügbar

Anmeldung und Kontakt